Atemschutz

 

Löscheinsätze werden heute immer unter Atemschutz ausgeführt

Als Atemschutzgerät bezeichnet man generell alle Geräte, die zum Atemschutz verwendet werden.

Die Feuerwehr Bauma-Sternenberg verwendet frei tragbare Behältergeräte der Firma Dräger, die die Atemluft in Druckluftflaschen mit sich führen.
Sie werden auch als Pressluftatmer bezeichnet.



Aufbau

unsere Atemschutzgeräte haben Stahlflaschen, in denen die Luft mit 300 bar gespeichert ist.
Da man die Luft nicht mit diesem hohen Druck einatmen kann, befindet sich vor der Atemschutzmaske ein Lungenautomat, dem ein Druckminderer vorgebaut ist. Dieser reduziert den Luftdruck von 300 bar auf den sogenannten Mitteldruck von 5 bis 8 bar.
Der Lungenautomat ist eine atemgesteuerte Dosiereinrichtung, die den Mitteldruck auf einen vom Menschen atembaren Niederdruck (im Millibar-Bereich) reduziert und nur die Luftmenge freigibt, die man einatmet.
Wir arbeiten mit Lungenautomaten in der Überdruchausführung; die gesamte Atemschutzmaske wird unter Druck gesetzt, um ein Eindringen von Schadstoffen zu verhindern.
Die Tragegurte und der Bauchgurt sind verstellbar und müssen beim Tragen fest sitzen. Sie sind schwer entflammbar und aus verrottungsfestem Material hergestellt.

Druckkontrolle

Zur Kontrolle hat man ein Manometer , auf dem man laufend beobachten kann, wie hoch der Luftdruck in der Flasche noch ist.
Zum Schutz, dass die Luft in der Flasche zu Neige geht, gibt es eine akustische Warneinrichtung, in Form einer Signalpfeife, die bei einem Druck zwischen 45 und 55 bar zu pfeifen beginnt.
Das Warnsignal ist kein Rückzugssignal, da je nach den örtlichen Gegebenheiten der Rückweg länger dauern kann als die noch verbliebene Luft reicht. Wichtig sind auch die durchzuführende Atemschutztruppüberwachung, regelmäßige Druckkontrolle sowie die Berechnung des Rückzugweges (das Doppelte des Anmarschweges).
Der Rückzug wird truppweise angetreten und richtet sich nach dem Geräteträger mit dem grössten Atemluftverbrauch.


Quelle: Wikipedia

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